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Buchtipp: Wanderreiten im Ruhrgebiet

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www.Berliner-Blatt.de

Buchtipp: Wanderreiten im Ruhrgebiet  

Mit dem Pferd im Ruhrgebiet wandern  

Freizeit im Sattel: Fällt der Name Ruhrgebiet, denken viele Zeitgenossen an Bergbau, Stahlindustrie und Schalke 04 sowie den WDR-Tatort-Kommissar Schimanski. Der Berliner Schauspieler Götz George verkörperte einst den Ermittler der Duisburger Mordkommission. Nur die Menschen im Revier selber finden nicht außergewöhnlich, was die 1966 geborene Autorin Margit Koch-Entrop unternommen hat und dann zu Papier brachte: Wanderreiten mit dem Pferd an der Ruhr und im Ruhrgebiet.

Diese Region hat sehr viele touristischen Reize, die Einheimischen wissen das längst. Margit Koch-Entrop, die ausgebildete Reitlehrerin, beschreibt das Mitten im Ruhrgebiet gelegene Herne genauso wie das westfälische Waldgebiet Haard und Duisburg, die Stadt mit dem größten Binnenhafen Europas. Hier erfolgt „ein schöner Ritt durch eine sehr schöne Parklandschaft mit prachtvollen Villen, dann auf einen Golfplatz. Es lohnt sich auf jeden Fall...“ Was die Wanderreiterin mit ihrem treuen Pferd Tom, einem irischen Tinker, so sieht und wem sie alles begegnet ist auf den Touren teilt sie dem Leser mit. Ihr treuer Begleiter Tom beziehungsweise seine Vorfahren wurden in Großbritannien und Irland als Arbeitspferde eingesetzt. Die Tiere mit einem Stockmaß von 135 bis 160 Zentimeter waren seinerzeit besonders begehrt bei Menschen, die mit Pferd und Wagen reisen mussten. Das waren in erster Linie Fuhrunternehmer und Schausteller. Erst um 1990 erkannten Pferdeliebhaber den hohen Stellenwert des Tinkers, den diese Rasse als Reitpferd darstellt.

Nachbarregionen auch bereist: Die Autorin hat auch die Nachbarn des Ruhrgebiets mit Tom erkundet. Die gesammelten Erfahrungen im Emsland, in der Eifel und in den Niederlanden gibt sie ebenfalls wieder. Obwohl ihr vierbeiniger Gefährte mittlerweile 19 Lenze auf dem Buckel hat ist er genauso gerne unterwegs wie seine Reiterin. Höflichkeit und Rücksichtnahme sind für Tier und Besitzerin eine Selbstverständlichkeit. Das sollten Freunde, die erst jetzt erstmalig zum Wanderreiten gefunden haben, ebenfalls beherzigen.. „Die Reitwege im Ruhrgebiet sind wie in ganz NRW mit einem blauen Schild, auf dem ein weißes Pferd mit Reiter dargestellt ist, gekennzeichnet. Selbstverständlich ist für mich, dass ich Rücksicht nehme auf die anderen Natursuchenden. Das erwarte ich natürlich auch von der anderen Seite.Generell habe ich fast immer gute Erfahrungen gemacht, und oft wird mein Tom auch bestaunt, Wir leben hier in einem Ballungsgebiet und kennen es nicht anders, ohne Rücksicht geht hier eben nichts.“

Unser Fazit: Reitlehrerin und Autorin Margit Koch-Entrop berichtet amüsant und facettenreich auf knapp 140 Seiten von ihrem Wanderreiten durch das Revier und Nachbargebiete mit ihrem Tom. Wildromantische Touren sind ebenso von den beiden Naturfreunden erkundet worden wie Badeseen. Das Beeindruckende ist schon die in die Tat umgesetzte Idee: Das ehemals als Kohlenpott bekannte Gebiet stellt sich nun für viele erstaunte Leser als ein Urlaubsziel von Rang und Namen dar. Dieser Dank gebührt Tom und der Schriftstellerin.

Wanderreiten im Ruhrgebiet-und andere Geschichten über Erlebnisse mit einem irischen Tinkerpferd namens Tom. Das Werk von Margit Koch-Entrop umfasst 139 Seiten, Wiesenburg Verlag D-97412 Schweinfurt,

ISBN 978-3-95632-263-1.  

Das Buch kostet im Handel 19,90 Euro.  

Text: VTN   

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11.05.2015, 01:01 von cz | 157 Aufrufe

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